Annett Weimann

Grafikdesignerin mit Wissendurst

Werdegang im Schnelldurchlauf

Die Grundlagen meiner Tätigkeit habe ich mir während meines Medieninformatik-Studiums angeeignet. Anschließend folgte ein mehrjähriger Einsatz als Projektleiterin und Assistenz der Bereichsleitung. Nach Familiengründung und Elternzeit wollte ich mich jedoch beruflich neu orientieren. Mithilfe einer Karriereberatung habe ich verschiedene Möglichkeiten herausgearbeitet und mich schlussendlich getraut meine Leidenschaft zum Beruf zu machen: Grafikdesign für Coaches und Trainer.
Das war die Kurzversion. Im folgenden können Sie mehr über mich erfahren.

Annett Weimann

meine Designgeschichte

Die Grundlagen der Gestaltung habe ich innerhalb meines Studiums gelernt. Während meiner ehrenamtlichen Arbeit als Bundesvorstand in der bonding-studenteninitiative e. V. konnte ich zahlreiche praktische Erfahrungen bei der Neugestaltung des  Corporate Designs des Vereins sammeln. Später im Berufsleben hat mir vor allem die Gestaltung von Präsentationen und Berichten Spaß gemacht: passende Grafiken suchen bzw. erstellen, Fotos auswählen sowie Diagramme ansprechend und aussagekräftig darstellen. Nebenbei habe ich im privaten Bereich Papeterie für diverse Anlässe wie Hochzeit, Geburt, Geburtstagseinladungen etc. erstellt. Ich „sammle“ schöne Schriftarten und mag gut eingesetzte Typographie, die eine Aussage ästhetisch unterstreicht.

  • Leidenschaft 80%
  • Wissbegierde 100%
  • Kreativität 60%
  • Risikofreude 30%
  • Kundenzufriedenheit 90%

Weiterbildung seit dem Kindesalter

Stetige Weiterentwicklung ist für mich nicht nur ein Wort, sondern zieht sich wie ein roter Faden durch mein Leben. Als achtjähriges Mädchen standen eine elektrische Schreibmaschine und ein Globus ganz oben auf meinem Wunschzettel. Zum Glück haben mir meine Eltern damals diese Wünsche erfüllt und ich habe mir anhand eines Buches das 10-Finger-Tippsystem selbst beigebracht. Davon profitiere ich heute noch.

Was willst du mal werden? – Hirnforscherin!

Ich erinnere mich lebhaft an eine Szene aus meiner Jugend: Inzwischen besuchte ich bereits die elfte Klasse. Auf einer Geburtstagsfeier kam eine Tante auf mich zu und fragte: „Und Annett, was möchtest du später mal werden?“ Viele 16jährige hätten bestimmt „Rechtsanwältin“ oder „Tierärztin“ geantwortet. Ich hatte andere Interessen. Meine klare Antwort lautete: „Hirnforscherin.“
Ich wollte Gehirne erforschen und herausfinden, wie diese funktionieren und wie man sie bestmöglich nutzen kann. Trotz vieler Forschungsarbeiten hat die Menschheit bisher nur teilweise aufgedeckt, wie unser Gehirn arbeitet und wie wir dieses faszinierende Organ noch besser einsetzen können. Mich beeindruckt, wie viele unterschiedliche Themen unser Gehirn erlernen kann – von Zahlenverständnis und verschiedenen Sprachen über Fahrrad fahren bis hin zu Musik komponieren und Speed Reading.
Daher finde ich es spannend mich selbst weiterzuentwickeln und somit mein eigenes Gehirn mit neuer Nahrung zu füttern.

Letztendlich bin ich keine richtige Hirnforscherin geworden, sondern habe innerhalb meines Medieninformatikstudiums „technische Gehirne“ erforscht.

Engagement, das sich auszahlt

Mein Studium in Dresden war nicht besonders einfach, aber auch nicht ungemein herausfordernd. Daher hatte ich noch freie Zeit zur Verfügung. Also habe ich mich nach spannenden (und sinnvollen) Beschäftigungen umgesehen, bei denen ich nebenbei noch etwas lernen kann.
So bin ich auf den Verein bonding-studenteninitiative e.V. gestoßen. Hier wurde (und wird) Neugier, Lernbereitschaft und Engagement groß geschrieben – genau das Richtige für mich. Im Rahmen meiner Arbeit bei bonding durfte ich an vielen verschiedenen Softskill-Trainings (u. a. Präsentation, Zeit- und Selbstmanagement und NLP) teilnehmen. Außerdem konnte ich bei der Erstellung von Marketingmaterialien erste Praxiserfahrungen im Bereich Grafikdesign sammeln.

Kairo oder Quito – das ist hier die Frage

Mein Studienplan schrieb im fünften Semester ein mehrmonatiges Pflichtpraktikum vor. Der Einfachheit halber hätte ich dieses in einer Firma in Dresden oder Umgebung absolvieren können. Aber warum sollte ich diese Chance nicht nutzen, um neben der Praxiswelt noch weitere neue Welten zu entdecken?
Daher habe ich mich mutig entschlossen mein Praktikum im Ausland zu verbringen (raus aus der Komfortzone!). Ich habe nach relevanten Praktikantenstellen für Informatiker und Webdesigner außerhalb von Deutschland gesucht. Zwei Angebote haben mich dabei besonders gereizt: eine Stelle in Ägypten und ein Angebot aus Ecuador. Kairo oder Quito standen zur Auswahl.

Die Entscheidung fiel schließlich auf Quito. Denn kurz zuvor hatte ich innerhalb eines Hochschulkurses begonnen, Spanisch zu lernen. Ich war sehr aufgeregt – gerade mal 20 Jahre jung; allein in ein unbekanntes Land reisen, in dem ich niemanden kenne; arbeiten in einer Sprache, die ich erst seit wenigen Monaten lerne… Mit klopfendem Herzen stieg ich damals ins Flugzeug nach Südamerika, gespannt und erwartungsvoll. Meine Erwartungen wurden mehr als übertroffen. Ich konnte mich schneller als gedacht auf Spanisch verständigen und habe neue Freunde kennengelernt.
Insgesamt habe ich sehr viel von diesem halben Jahr in Ecuador profitiert. Neben den fachlichen Erfahrungen als Webdesignerin habe ich noch eine Menge mehr gelernt: Selbstvertrauen, Offenheit für andere Kulturen und Sichtweisen sowie Salsa-Tanzschritte. Das hat mich nachhaltig geprägt und treibt mich wieder an, meinen Blick über den Tellerrand hinaus zu wagen.

Wendepunkt und berufliche Neuorientierung

Nach meiner Diplomarbeit, in der ich mich um die Verbesserung des Designs (Usability) von Browsern auf dem Handy gekümmert habe, habe ich einige Jahre als Projektleiterin und Assistenz der Bereichsleitung in einer mittelständischen Firma in Aachen gearbeitet. In meiner Elternzeit haben sich dann die Prioritäten verschoben und ich habe mich monatelang gefragt, ob ich wieder in meinen alten Job zurückkehren möchte. Ich wollte meine Arbeitszeit so effizient wie möglich nutzen und gleichzeitig dabei Spaß haben (denn für Hobbies bleibt mit drei Kindern nur wenig Zeit). Warum daher nicht meine Leidenschaft zum Beruf machen?

Also habe ich mich durch Bücher gewälzt, stundenlang Karriereseiten im Internet durchforstet und Podcasts zur Berufsorientierung gehört. Leider hat mir dies nur begrenzt geholfen. Ich war verzweifelt, denn allein kam ich nicht weiter. Was ich brauchte, war jemand, der mir die richtigen Fragen stellt.  Ich brauchte professionelle Hilfe. Daher habe ich mich 2015 an eine Karriereberatung gewandt.

In dem anschließenden Coaching (inklusive Fremdeinschätzung durch Freunde und Verwandte) habe ich mich getraut meine Gedanken zu formulieren und die Wünsche an meine Arbeitsbedingungen herauszuarbeiten. Am Ende standen mehrere Optionen, wie ich mich zukünftig verwirklichen möchte. Letztendlich habe ich mich für die Selbständigkeit als Grafikdesignerin entschieden. Denn ich sehe meine Arbeit primär als Berufung: Ich möchte mit Dingen, die ich gut kann, andere Menschen unterstützen, und (quasi nebenbei) damit meinen Lebensunterhalt verdienen.

Pläne für die Zukunft

Mein Wissensdurst ist noch lange nicht gestillt. Aktuell nehme ich an einer einjährigen Weiterbildung der Online-Schule für Gestaltung teil und auf meiner Lernliste stehen zum Beispiel noch die Punkte „Klavier spielen“ und „Speedreading“. Und was möchten Sie als nächstes lernen?

Lassen Sie uns gemeinsam neugierig bleiben!

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Annett Weimann
Dorfstr. 22 // 54646 Niehl
Telefon: +49 (0)151 209 229 62
E-Mail: mail (at) annettweimann.de

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